Maria Kipping - "Schwester Eulalia"
Schwester Eulalia wurde unter dem bürgerlichen Namen Maria Kipping am 16. August 1877 in Kirchen im Kreis Altenkirchen geboren. Sie trat 1901 in das Kölner Kloster der Cellitinnen zur hl. Maria in der Kupfergasse, wo sie nach Postulat und Noviziat 1905 die Profess, das ewige Ordensgelübde, ablegte. Dort erhielt sie den aus dem Griechischen kommenden Ordensnamen "Eulalia", der soviel wie "die Schönsprechende, die Angenehmplaudernde" bedeutet.
Nach ihrer Fachausbildung zur Krankenschwester kam Schwester Eulalia nach kurzen Tätigkeiten in verschiedenen Ordenshäusern zum St. Adelheidisstift nach Vilich, wo sie gelebt hat, bis sie am 13. Januar 1968 im Alter von 90 Jahren starb.
Schwester Eulalia war als Angehörige des Vilicher Cellitinnen-Konvents in Vilich und den Nachbarorten Vilich-Müldorf und Schwarzrheindorf tätig. Zu Ihren wesentlichen Aufgaben gehörte die ambulante, häusliche Krankenpflege sowie die soziale Fürsorge für Alte und Schwache in der Gemeinde. Diese Aufgaben hat Schwester Eulalia in selbstloser und besonders hingebungsvoller Weise über ein halbes Jahrhundert im Ort Vilich, wie insbesondere auch im Ort Vilich-Müldorf wahrgenommen. Insofern hat sie sich um die Menschen dort herausragende Verdienste erworben, die ihr zu dem Titel "Engel von Vilich" verhalfen.
# Artikel erstellt am: 15/06/2009
# Letzte Änderung: 21/12/2010
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