Die Fußgängerbrücke über die B56 im Bereich der Straße "Am Herrengarten" wurde im September 1981 fertiggestellt.
Im Vorfeld gab es im Rat der Stadt Bonn eine lange Diskussion über die Notwendigkeit dieser Brücke, da es in dem Bereich einen ampelgesicherten Fußgängerüberweg gibt.
Da die Brücke nur als Provisorium bis zum Bau einer Fußgängerunterführung vorgesehen war, wurde seitens der Stadt Bonn nach einer kostengünstigen Lösung gesucht. Aus diesem Grund war ursprünglich geplant, die Gartenschaubrücke zur Lehr-
und Versuchsanstalt zu verwenden, die aber für die neue Verwendung nicht breit genug war. Alternativ wurde die Brücke verwendet, die bis 1978 beim Bonner U-Bahn-Bau zur Überquerung der Friedrich-Ebert-Allee verwendet wurde und seitdem auf dem Bauhof der Stadt Bonn in Bad Godesberg gelagert wurde.
Für ihre neue Verwendung wurde die Brücke mit neuen Schutzgittern und einem neuen Belag aus Gussasphalt versehen. Außerdem erhielt sie ihre charakteristisch grüne Farbe. Hierdurch und durch die Errichtung der Fundamente, der Aufgangstreppe und des Fußweges zur Gesamtschule, beliefen sich die Kosten auf 185.000 DM.
Die aus zwei 35 Tonnen Teilen bestehende Brücke wurde am 28.04.2005 durch den Brand auf dem Gelände auf dem Caravan-Gelände Wischeid so schwer beschädigt, dass sie im November 2005 abgebaut werden musste. Erst April 2006 konnte sie nach aufwendigen Sanierungsarbeiten, die sie um 34 Tonnen Gewicht erleichterten und 170.000 EUR kosteten, wieder aufgebaut werden.